Read Kaputtalismus: Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen? by Robert Misik Online

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Hast du schon gehrt, das ist das Ende Das Ende vom Kapitalismus Jetzt isser endlich vorbei PeterLicht, Lied vom Ende des KapitalismusRobert Misik fasst die derzeitigen Debatten um die Krise des Kapitalismus zusammen und zeigt auf, welche Fragestellungen uns heute beschftigen mssen Seine zentrale These ist Die Krise der Gesellschaftsform, in der wir heute leben, ist so umfassend, dass es nicht gengt, mit Umverteilung gegenzusteuern Das gesamte System muss neu gedacht werden.Nicht erst seit dem griechischen Schuldenskandal stellen sich konomen weltweit die Frage Wie konnte der westliche Kapitalismus in eine so schwere Krise geraten Die gegenwrtige Lage ist durch drei wesentliche Faktoren gekennzeichnet Explodierende Verschuldung, niedrige Wachstumsraten und gravierender Anstieg von Ungleichheit Diese Faktoren sind unmittelbar miteinander verbunden Niedrige Wachstumsraten erschweren die Rckzahlung der Verbindlichkeiten Die wachsenden Schulden fhren zu mehr Ungleichheit, denn die Schulden der Einen sind die Vermgen der Anderen Irgendwann kommt es zu immer massiveren Zahlungsausfllen und Insolvenzwellen Ist die kapitalistische Weltordnung am Ende Welche Alternativen gibt es Robert Misik gibt erhellende Antworten auf diese Fragen.Robert Misiks Kaputtalismus istder Warnruf eines der innovativsten deutschsprachigen Intellektuellen Die Botschaft Wir mssen den europischen Kapitalismus schnellstens stabilisieren, bevor er den nchsten Zusammenbruch heraufbeschwrt, der katastrophale Auswirkungen auf Europa und die ganze Welt htte.Yanis Varoufakis...

Title : Kaputtalismus: Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen?
Author :
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ISBN : B017WHN9C4
ISBN13 : -
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Aufbau Digital 12 Februar 2016
Number of Pages : 390 Pages
File Size : 777 KB
Status : Available For Download
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Kaputtalismus: Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen? Reviews

  • MZ
    2019-04-12 19:59

    Als extrem linker Journalist, der sich, aus welchem Grund auch immer, zum Thema Ökonomie äußern müsste, würde ich einfach alles was schlecht ist dem Kapitalismus, sowie dem verdammten Neoliberalismus zuschreiben. Ich wüsste genau wen ich zitieren muss. Ein bisschen Krugman, ein bisschen Gailbraith und weil es gerade modern ist darf auch ein Herr Piketty nicht fehlen. Die passenden Statistiken zu dieser verengten Weltsicht sind schnell gefunden.Da das noch immer nicht ganz ausreichend ist für das Ziel den Staat zu glorifizieren und Neoliberalismus und Kapitalismus einfach zu verfluchen lässt man einfach noch einige Fakten aus, wie den Haircut für die Banken, die griechische Staatsanleihen gehalten haben. Oder aber die zentrale Rolle, die der amerikanische Staat, neben den Banken, bei der Entstehung der letzten Finanzkrise hatte.Doch da die Ökonomie einfach komplex ist gelingt es Misik nicht ansatzweise einen konsistenten Gegenentwurf zu skizzieren für das neoliberale, kapitalistische Gespenst das er entwirft. Er diskutiert einzelne Merkmale die seiner Meinung nach den Kapitalismus charakterisieren um diese jeweils gesondert zu verdammen. Konkurrenz überbewertet. Wettbewerb eigentlich unnötig. usw. Und wenn der Staat nur etwas Geld in die Hand nimmt wird alles wieder gut.Nachdem die, nach Misik, fatale Wettbewerbslogik aber in der Realität wahrscheinlich doch eine Rolle spielt holt Misik das wirkliche Leben wieder ein. Aber ich denke, eher ohne, dass er das wirklich realisiert. In dem besseren Part des Buches schreibt er unter anderem über die griechische Wirklichkeit. Da ist sie dann auf einmal die verloren gegangene Wettbewerbsfähigkeit in einer Zementfabrik. Da rutscht im auf einmal heraus, dass es in Griechenland eine überbordende Bürokratie gibt. Und eine seiner Protagonistinnen benennt den Traumberuf eines jeden Griechen vor der Krise: Beamter. Von diesem Ideal wollen sich die Griechen jetzt befreien.Die Formulierungen und Gedankengänge sind oft schwammig und im schlimmsten Fall einfach naiv und dumm formuliert. Zum Beispiel die Überschrift: „Warum Neoliberale die Demokratie verachten?“ Warum? Weil Herr Alesina die public choice Theorie von James m. Buchanan neu oder anders formuliert hat. Die vereinfacht ausgedrückt besagt, dass Politiker in einer Demokratie ine erster Linie auf die Wiederwahl hinarbeiten und weniger das Wohl der Gesellschaft betrachten. Und diese Wiederwahl wird oft mit Geldgeschenken erkauft. Ein Gedanke der einem nicht ganz fremd vorkommen sollte. Und da es jetzt eine Schuldenbremse gibt mögen die Neoliberalen die Demokratie wieder.Befindet sich der Kapitalismus mangels Wachstum in einem stationären Zustand und wird er sterben? Dazu kann man nach der Lektüre des Buches genau so viel sagen wie vorher. Stationär im Sinne von einseitig sind auf jeden Fall die Gedankengänge des Autors.