Read Kaiserkinder: Die Familie Wilhelms II. in Fotografien by Jörg Kirschstein Online

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Mit mehr als 250 gro enteils unver ffentlichten Fotografien werden mit diesem Buch zum ersten Mal die Lebenswege der sieben Kinder Kaiser Wilhelms II umfassend vorgestellt Der Lebensbogen der in den 80er und 90er Jahren des 19 Jahrhunderts geborenen Kaiserkinder spannt sich dabei vom Kaiserreich, der Weimarer Republik und der Nazidiktatur bis hin in die Zeit der Bundesrepublik Deutschland....

Title : Kaiserkinder: Die Familie Wilhelms II. in Fotografien
Author :
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ISBN : 3932313410
ISBN13 : 978-3932313417
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : MatrixMedia 1 Februar 2011
Number of Pages : 583 Pages
File Size : 789 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Kaiserkinder: Die Familie Wilhelms II. in Fotografien Reviews

  • Heinz-Peter Bode
    2018-11-16 15:20

    Man weiß anschließend alles über die Kaiserfamilie und deren Wohnsitze.Auch über das tragische Ende mancher Familienmitglieder war mir bisher nichts bekannt.

  • BiographieSammlerin
    2018-10-31 16:15

    Sehr gerne kaufe und lese ich seit Jahren alle Bücher, die mir über Preußen und Welfen "in die Hände fallen".Auch dieses Werk mußte ich auf jeden Fall kaufen, ist es doch von Jörg Kirschstein, der auch schon die wirklich gelungene Bildbiographie über Kronprinzessin Cecilie (siehe Rezension dort) verfaßt hat. Nun also alle Kaiserkinder, immerhin sieben an der Zahl.Nach einer kurzen Einführung folgen in chronologischer Reihenfolge die Lebensläufe der sechs Söhne und der einzigen Tochter.Der einführende Text beschränkt sich dabei (wahrscheinlich aus Platzgründen) auf das wichtigste, viele Infos werden auch in den Bildlegenden ergänzt. Wer meint, bei Kaisers ging es immer harmonisch zu (viele offizielle Bilder suggerieren genau das), wird hier eines besseren belehrt: Unglückliche Ehen, zerstrittene Geschwister (Adalbert blieb lieber in der fernen Schweiz, als auf seinen Bruder Wilhelm zu treffen), gespanntes Verhältnis von Vater und Kindern (das herzlichste Verhältnis verband den Kaiser mit seiner Tochter, die Söhne mußten spuren) , Depressionen, Affären - alles war in der allerhöchsten Familie genauso vorhanden wie in jeder unadligen Familie, es wurde nur besser vertuscht und die Protagonisten waren während ihrer Dramen schicker angezogen. Unglücklich sein kann man schließlich in einem Palast ebenso gut wie in einer Hinterhofwohnung.Die Bildauswahl ist in diesem Buch ausgesprochen gelungen, denn die ausgewählten Fotos ergänzen sich nicht nur aufs Beste, sie sind auch meist in etwas größerem Format abgebildet. Die allermeisten Bilder haben mindestens das "alte" Postkartenformat, der überwiegende Teil ist deutlich größer. Auf unscharfe Schnappschüsse, die es durchaus auch gibt, wurde erfreulicherweise verzichtet. Schöne Kinderbilder, die ich auch bisher nicht kannte, sind ebenfalls in das Buch gekommen. Schön: das bekannte "Vier Generationen" Bild findet sich genauso, wie das Bild von allen Geschwistern aus dem Jahre 1901. Sehr interessant und sehenswert finde ich auch die Innenaufnahmen der verschiedenen Wohnsitze.Bei den Biographien ist mir sehr positiv aufgefallen, das man auch über die Ehepartner viele Informationen bekommt, auch darüber, wie diese mit Trennung oder Tod des Ehepartners fertigwurden (Zwei Ehen wurden ja geschieden, eine dritte Scheidung wurde nur durch Suizid des Prinzen Joachim verhindert. Das Kronprinzenpaar wählte die "elegante" Lösung der räumlichen Trennung)Ehepartner wurden ja aus einem vergleichsweise kleinen Kreis von Familien, die zu den Hausgesetzen passen mußten, gewählt, da kam es auf Neigung oder gar Liebe viel weniger an als auf die sogenannte "Ebenbürtigkeit". Das so geballt zu lesen, ist richtig beklemmend, vor allem, da das Kaiserreich noch keine 100 Jahre her ist. Das ist wirklich eine andere Welt.Die Tätigkeit von August Wilhelm in der SA wird ebenfalls nicht unter den Teppich gekehrt, sondern die entsprechenden Bilder haben es in seine Biographie geschafft. -Ich kann das Buch, das auch sehr vernünftig verarbeitet ist, aus vollem Herzen empfehlen. Meinetwegen hätte es auch doppelt so dick sein können, es gibt ja Bilder in rauhen Mengen:))Wer gerne alte Fotos anschaut, wird es lieben und immer wieder zur Hand nehmen.Wem biographische Bildbände gefallen, der mag sicher auch den "Welfenbericht" aus dem selben Verlag, in dem man viele Hintergrundinformationen zu Viktoria Luises "neuer" Familie, den Welfen, bekommt.

  • Jorg W
    2018-10-26 21:20

    Dieses Buch ist ein sehr schöner Bildband mit bisher unveröffentlichten Bildern aus dem Besitz der Familie Hohenzollern. Das Buch ist unterteilt in 7 Kurzbiographien der 7 Kinder Wilhlems II und den entsprechenden Familienzweigen. Das einzige was ich vermisst habe war ein Stammbaum, ansonsten aber ein schönes Buch über die letzte deutsche Kaiserfamilie, die in den Wirren des 1. Weltkrieges unterging und im Anschluss ein mehr oder weniges glückloses Leben führte.Lesenwert, kurzweilig, schön gemacht - ein gelungenes Werk!

  • Amelrode
    2018-11-14 20:56

    Im Gegensatz zu den Romanows sind die Hohenzollern aus dem Bewusstsein nahezu verschwunden. Keine Ermordung, keine Anastasia-Saga und kein verschwundenes Vermögen haben die öffentliche Faszination and Fantasie der breiten Öffentlichkeit über das letzte Jahrhundert mit der Dynastie erhalten können. Der Abgang war unrühmlich und nahezu unspektakulär, der letzte Kaiser allenfalls umstritten, aber nicht beliebt, die Kaiserin nett, aber langweilig und die Kaiserkinder, allen voran der Kronprinz, weit davon entfernt Identifikationsfiguren zu sein.Jörg Kirschstein ist einer, wenn nicht der Kenner des Hauses Preussen unserer Zeit. Er ist auch der Autor der zahlreichen Kurzporträt der Familie auf der offiziellen Website des Hauses Preussen. Sein neustes Buch über die Kinder des letzten Kaisers ist eine Weiterentwicklung dieser Kurzbiographien. Zum Teil finden sich wortwörtlich die gleichen Texte wie auf der Website, aber das schmälert nicht den Wert dieses Buches. Warum soll man auch gute Texte ändern. Da nur wenige Biographien über éinzelne Kaiserkinder geschrieben wurden, ist dieser Gesamtansatz sehr zu begrüßen. Es ist ein erster Einstieg, aber ein sehr interessanter. Jörg Kirschstein schreibt dabei nicht in einer verklärten Art und Weise (nach der Devise alles schön und toll bei Prinzens), sondern sagt klar und deutlich, was war. Homosexualität, Nazi-Verstrickungen und Gefängnis, Selbsmord, unglückliche Ehen und standesungleiche Ehen werden nicht verschwiegen. Man wird neugierig, will mehr wissen und man hat den Eindruck, der Autor weiss auch mehr. Es wäre toll, wenn er diesem Gesamtwerk, Einzelbiographien der Kaiserkinder folgen liesse.Aber ganz besonders aber sind die Fotografien und ihre Untertexte. Hier durch lebt das Buch. Viele Fotos sind nicht und selten veröffentlicht worden. Man kann dem Chef des Hauses Preussen nur danken, dass er die Erlaubnis zur Veröffentlichung gab.Insgesamt also ein wunderbares Buch, das dem Leser einen guten und aussagekräftigen Einblick in die und von der Familie des letzten Kaisers gibt.