Read Briefe eines Flüchtlings 1939–1945: Ein jüdischer Junge im holländischen Exil by Hajo G. Meyer Online

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Ein 14 J hriger geht ins Exil, allein, ohne seine Familie In Deutschland war Hajo G Meyer aufgrund seiner j dischen Wurzeln die weitere Schulbildung versagt Deshalb entschieden seine Eltern, ihn im Januar 1939 mit einem Kindertransport nach Holland zu schicken Er sollte etwas lernen Das war ihnen wichtig Sp ter wollten sie gemeinsam nach bersee emigrieren In einem regen Briefwechsel hielt der Sohn die enge Beziehung zu den Eltern und zu seinen Br dern aufrecht Hajos Briefe sind wie durch ein Wunder erhalten geblieben Sie erz hlen vom Alltag, von den Sorgen und N ten eines Jugendlichen in der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch von einem starken Charakter und dem unb ndigen Willen, zu lernen um zu berleben 1943 bricht der Briefwechsel abrupt ab Die Eltern wurden nach Theresienstadt deportiert Hajo musste untertauchen Nachdem er 1944 entdeckt worden war, folgte seine Deportation nach Auschwitz Was dann geschah, zeigen Briefe der Br der Hajos Mit einem Vorwort von Rupert Neudeck und einer Einleitung von Leo Turksma....

Title : Briefe eines Flüchtlings 1939–1945: Ein jüdischer Junge im holländischen Exil
Author :
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ISBN : 3865965385
ISBN13 : 978-3865965387
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Frank Auflage 1 17 Juli 2014
Number of Pages : 312 Seiten
File Size : 867 KB
Status : Available For Download
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Briefe eines Flüchtlings 1939–1945: Ein jüdischer Junge im holländischen Exil Reviews

  • Günter Schenk
    2018-11-18 19:53

    Selten war ich beim Lesen eines Buches mehr erfasst als bei diesen Flüchtlingsbriefen dieses heranwachsenden Juden. Bei jedem Brief steigerte sich meine Spannung, sodass ich das - mit 310 Seiten - umfangreiche Buch erst aus der Hand legte, als ich beim Resumée des Autors "Wie es weiterging" auf Seite 310 ankam. Dieser ungeheure und sich durch alle Briefe an die Eltern - sie lebten bis zu ihrem Abtransport nach Theresienstadt weiterhin in ihrer Bielefelder Heimat - ziehende Bildungsdrang des jungen Hajo Meyer, War es dieser Bildungdrang, der dem 19-Jährigen das Überleben von 10 Monaten Auschwitz ermöglichte? In den Briefen bereits im ersten Jahr im Exil wird dem Leser der Wandel des Jungen, der sich zunächst wie alle Jungen seines Alters für Autos, Motorräder und deren Technik interessiert, zu einem reifen, verantwortungsbereiten und sich um seine Mitmenschen sorgenden Menschen sichtbar. Tiefe Lieben zu den Eltern - wie auch deren Liebe zu ihm - geben dem jugendlichen Flüchtling die Kraft, größte Hindernisse zum Erreichen seines Bildungszieles zu überwinden. Wen erinnerten diese Briefe, sie wurden der Nachwelt wie durch ein Wunder erhalten, nicht an das Tagebuch von Anne Frank? Seine Eltern sah er, nach seiner Befreiung durch die Sowjets nicht wieder. Dieses Zeitzeugnis sollte in allen Schulen für vierzehn - bis achtzehn jährige zur Pflichtlektüre werden, für Jugendliche einer "Null-Bock-Generation". Mit der Kraft seines Willens überwand der junge Hajo Meyer die Macht von Hass und Erniedrigung. Was nicht aus diesen Briefen hervorgeht, könnte sie ermuntern: der Briefeautor wurde später als Theoretischer Physiker zum verantwortlichen Leiter der weltberühmten Philips-Laboratorien. Ganz besonders Eltern und Lehrern empfehle ich dieses Zeitzeugnis, aber auch jedem Interessierten an der Geschichte des Nazi-Terrors und seinen Folgen für junge Menschen, denen das Terrorregime den Weg zu Bildung verwehrte. Ein wichtiges Buch! Es sollte in keinem Bücherschrank fehlen.