Read Das Evangelium nach Homer: Die Simpsons und die Theologie by Sebastian Moll Online

das-evangelium-nach-homer-die-simpsons-und-die-theologie

Seit ihrem ersten Auftritt vor 25 Jahren sind die Simpsons aus den deutschen Wohnzimmern nicht mehr wegzudenken Die skurrilen Episoden um Homer, Bart und Co sind aber nicht nur unterhaltsam, sondern auch h chst lehrreich zumindest, wenn Sebastian Moll sich mit ihnen auseinandersetzt In Das Evangelium nach Homer kommt der Erfolgsautor Jesus war kein Vegetarier , Theologe und bekennende Simpsons Fan immer ausgehend von den satirischen Episoden der Erfolgsserie ber Kirche und Glaube auf die Kernfragen des Christentums zu sprechen Funktioniert Gebet wirklich Was ist S nde Wieso l sst Gott Leid zu Ausgehend von den Episoden der Simpsons wirf Sebastian Moll Licht auf die gro en Themen des christlichen Glaubens Eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Theologie....

Title : Das Evangelium nach Homer: Die Simpsons und die Theologie
Author :
Rating :
ISBN : 9783865067319
ISBN13 : 978-3865067319
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Brendow, J Auflage 2 23 September 2015
Number of Pages : 270 Pages
File Size : 596 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das Evangelium nach Homer: Die Simpsons und die Theologie Reviews

  • Mica
    2018-11-10 06:48

    Ein witziges Buch, dass etwas mehr auf den Glauben in den USA bezogen ist. Lässt sich aber gut lesen und sollte auf keinen Fall zu Ernst genommen werden.Versand und Verpackung waren wie gewohnt zügig und gut.

  • SH
    2018-11-08 09:42

    (ursprünglich von mir für die Huffington Post verfasst)Es ist ein ungewöhnliches Buch. Nicht in erster Linie aufgrund der provokanten Verknüpfung einer beliebten Zeichentrickserie mit dem Thema Theologie. Forschungsarbeiten darüber, wie gesellschaftliche Phänomene in der Popkultur repräsentiert werden, gibt es einige (etwa die lesenswerten Untersuchungen „Asterix und seine Zeit: Die große Welt des kleinen Galliers"). Nein: Sebastian Molls „Das Evangelium nach Homer" ist ungewöhnlich, weil es sich um einen doppelten Versuch der Annäherung handelt.Die miesepetrigeren unter den Christen sollen angeregt werden, über ihren Glauben gemeinsam mit den Simpsons auch einmal zu lachen, nicht-christliche Freunde der Simpsons bekommen nebenbei eine leicht zu lesende Einführung in theologisches Denken. Der Autor ist promovierter evangelischer Theologe und Laienprediger der methodistischen Kirche (im Gegensatz zu Simpsons-Pfarrer Lovejoy, der, so Moll, Mitglied des „Western Branch of American Reform Presbylutheranism" ist).Worum es geht:Der Inhalt von „Das Evangelium nach Homer" ist mit Heinrich Schmitz, der das nur 120 Seiten starke Buch für Die Kolumnisten rezensiert hat, schnell zusammengefasst: „Ein guter Prediger macht halt aus jeder Vorlage eine gute Predigt. Jeder wird sich an Otto Waalkes Predigt über „Theo wir fahr'n nach Lodz" erinnern. Gute Vorlagen liefern die Simpsons serienweise und so kann Moll sich mit der Autorität und den Widersprüchen der Bibel, dem Problem der Theodizee, der Kraft des Gebetes, der christlichen Ethik, der Institution Kirche, dem Zwiespalt zwischen Wissenschaft und Religion, mit Sekten, Kulten und Kultsekten und den Weltreligionen im Allgemeinen auseinandersetzen, ohne zu langweilen oder allzu belehrend daherzukommen. Lehrreich ist das trotz des sehr unterhaltsamen Stils. "Auch auf eine problematische Formulierung bezüglich des Verhältnisses von Judentum zu Christentum wies Schmitz treffend kritisch hin: "Ein einziger Satz in diesem Buch ist mir allerdings übel aufgestoßen. „Es gehört zu den tragischen Entwicklungen der Weltgeschichte, dass sich das Volk Gottes dem Sohn Gottes nicht vollständig geöffnet hat." Und dieser Satz ist nicht satirisch von einem der Simpsons daher geplappert, sondern offenbar ganz ernst gemeint von Moll. Es ist schade, dass Rabbi Krustofski ihm auf diesen Satz nicht unmittelbar antworten kann.",Der Autor versprach mittlerweile, die Passage für kommende Auflagen zu überdenken. Diese Art mit Kritik umzugehen ist löblich.Kierkegaard hat recht, Matussek unrechtWer nun darüber nachdenkt, sich selbst oder seinen Lieben mit der kurzweiligen Lektüre vielleicht den ein oder anderen Lacher unterm Weihnachtsbaum zu schenken, sei gewarnt. So amüsant sich „Das Evangelium nach Homer" in vielen Passagen liest, und so recht Schmitz damit hat, dass Moll gläubigen und nichtgläubigen Lesern Brücken zueinander baut - das Buch enthält gerade für Nichtchristen auch immer wieder schwer verdauliche Gedanken.„Das Evangelium nach Homer" bleibt bei aller Simpsonsaffinität am Ende ein durchaus christlicher Text, der bestimmten Auslegungen der Religion vor anderen den Vorzug gibt. Wer "Das Evangelium" vor allem wegen der Simpsons liest, dem kann das aufstoßen.So stolperte ich etwa über meinen von Moll zitierten Namensvetter Kierkegaard: „Die Bibel ist nicht dazu da, dass wir sie kritisieren, sondern dazu, dass sie uns kritisiert".Doch was als Absage an quellenkritisches Bibelstudium gelesen für einen Aufreger gut wäre, kann, ausgeweitet auf jedes literarische Werk, das den einzelnen Menschen überdauert, den Blick schärfen: Tatsächlich ist es oft das Ringen mit der Tradition, dem Text, dem zeiterprobten Gedanken, woran der Einzelne wächst. Auch wenn er diesen Gedanken nicht für sich selbst als richtig anerkennen muss.Einen eindeutigen Fehler, nebenbei, enthält das Buch auch: Im Vorwort preist Matthias Matussek die Simpsons als „älteste und erfolgreichste Comicserie der Welt". Was das Alter betrifft waren nicht nur Produktionen von Disney dann doch einige Jahrzehnte schneller.

  • Byrdwatcher
    2018-11-19 09:38

    Eines hat dieses Buch bei mir schon bewirkt: Ich habe mir inzwischen einige Folgen der „Simpsons“ angeschaut. Vom Hörensagen und über Trailer und Ausschnitte war mir die Familie schon etwas bekannt.Anhand ausgewählter Episoden der „Simpsons“ ein Büchlein zu verschiedenen Aspekten von Bibel, Kirche, christlichem Glauben und christlicher Praxis zu schreiben, scheint nur auf den ersten Blick ein exotisches Projekt zu sein. Durch die Allgegenwart der Religion in einer US-Kleinstadt-Welt bietet die Satire-Serie offensichtlich Material in Hülle und Fülle. In dem kurzweiligen Büchlein von Sebastian Moll, einem Doktor der Theologie, ist nichts „weit hergeholt“. Anhand von Fallbeispielen aus der Welt des Homer Simpson liefert er in prägnanter Weise Erhellendes zu Themen wie Autorität der Bibel, Theodizee (Gott und die Frage des Leids), Gebet, christliche Ethik, Rolle der Kirche, Christentum und andere Religionen, Glaube und Wissenschaft.Für „gestandene Christen“ liefert das Buch somit Anschauungsmaterial, um sich Bekanntes zu diesen Themen in neuer und etwas humorvoller Form zu vergegenwärtigen. Weniger Informierten kann es als Einstiegshilfe dienen, sich über Wesen und Inhalt des christlichen Glaubens zu informieren und vielleicht Vorurteile abzubauen. Die Satire-Serie bedient natürlich viele Klischees zu Kirche und christlichem Glauben; manchmal bringt sie in überspitzter Form Schwächen zu Tage, die kein ehrlicher Christenmensch leugnen würde; manchmal tradiert sie dagegen gängige Vorurteile und verkennt geistlich Aspekte. Für einen Theologen liefert dies gute Vorlagen, in lockerer Form Fragen aufzugreifen, was Christen wirklich glauben bzw. was Christsein bedeutet.Bei manchen Themen gelingt es Sebastian Moll richtig gut, kurz und knapp Wesentliches zum Thema zu sagen (z.B. Theodizee, Gebet), bei anderen werden nur einige Gedanken angeschnitten, das Kapitel „Christentum und die Weltreligionen“ hat mich am wenigsten befriedigt. Zuweilen nutzt Moll ein Thema für aktuelle Kirchenkritik; da ist er mir manchmal zu sehr auf einem populistisch-konservativen Kurs. Bei jemandem, der sich von Matthias Matussek ein Vorwort schreiben lässt, muss man mit so etwas rechnen. Manchen wird der Umstand, dass der bekannte Publizist hier zur Feder gegriffen hat und Moll als einen der „scharfsinnigsten, christlichen Essayisten“ bezeichnet, sicher als Empfehlung dienen.Einen engen Horizont hat Sebastian Moll nicht, so dass ich das Buch gerne gelesen habe, obwohl ich hier und da Widersprüche und Bemerkungen angemeldet hätte.

  • BigMike
    2018-11-14 06:59

    Am Anfang war Homer .Und wenn alles zu ende geht sein Wort besteht für die Ewigkeit #Juhuuuuein gelungenes Schmuckstück der Schreibkunst normalerweise lese ich eher sehr trockene theologische Fachbücher ich mag es sehr detailliert und sehr tiefsinnig und Exegese hin oder her ich finde dieser Autor hat zwei Welten echt toll vereint als Fan von Homer ein unbedingtes muss !Ein schöner Ausbruch aus dem Studium einfach klasse es bekommt einen Stammplatz in meinem Bücherregal .Der HL. Homerstin sagte mal:Aus der Quelle trinkt der Hase und trinkt der Esel . Der Esel trinkt mehr , aber jeder trinkt entsprechend seiner Fähigkeiten .Ob wir nun Hasen oder Esel sind,wir sind dankbar , dass der Herr uns von seinem Wasser trinken läßt.Das ist das Intelligentestet was Homer je gesagt hat hahaasomit spreche ich für Hasen und Esel eine klare Kaufempfehlung aus dieses buch verbindet Witz und fachliche Kompetenz ! Danke an den Autor !