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Eine der wichtigsten Sammlungen zur Kunst des 19 Jahrhunderts ist die der Nationalgalerie in Berlin Der aktualisierte und reich bebilderte Bestandskatalog der ausgestellten Werke dieses Zeitraums bietet eine F lle von Informationen zu herausragenden Beispielen der Malerei und Plastik vom Historienbild bis zum Impressionismus Unter den gezeigten Werken befi nden sich ber 90 Gem lde und Skulpturen, die neu in die Schausammlung aufgenommen wurden....

Title : Nationalgalerie Berlin: Das XIX. Jahrhundert. Katalog der ausgestellten Werke
Author :
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ISBN : 3865023479
ISBN13 : 978-3865023476
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Seemann Henschel Auflage 1 27 Oktober 2015
Number of Pages : 504 Seiten
File Size : 693 KB
Status : Available For Download
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Nationalgalerie Berlin: Das XIX. Jahrhundert. Katalog der ausgestellten Werke Reviews

  • Volker M.
    2018-10-21 17:22

    Die Alte Nationalgalerie in Berlin ist DAS Museum zur Malerei des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Ihre enzyklopädische Sammlung spiegelt alle kunsthistorischen Entwicklungen wider und präsentiert zahlreiche Hauptwerke der Vertreter aller Stilrichtungen. Vom Klassizismus über die Romantik bis hin zu den Impressionisten reicht die Spannbreite. Neben der crème de la crème der deutschen Künstler sind auch einige herausragende Maler und Bildhauer aus dem (erweiterten) französischen Kulturraum vertreten, wie Renoir, Rodin, Monet oder Meunier. Zwei Personen ragen aus dem Berliner Pantheon deutlich heraus: Adolph Menzel, von dem eigentlich alle Hauptwerke in Berlin hängen und gleich mehrere Säle füllen, sowie Caspar David Friedrich, für den das Gleiche gilt. Aber auch weniger bekannte, wenngleich nicht weniger bedeutende Künstler sind hier mit einer bemerkenswerten Auswahl zu finden, von denen ich hier exemplarisch Carl Blechen nennen möchte (leider nicht mit seinen unübertroffenen Aquarellen).Aus dem Vorwort habe ich mit einiger Überraschung entnommen, dass der erste „moderne“ Sammlungskatalog 1876 über den Bestand der damals neu gegründeten Nationalgalerie erschien. Die vorliegende Aktualisierung ist daher der bisher letzte Vertreter in einer langen Ahnenreihe. In den Katalog aufgenommen wurden sämtliche ausgestellten Werke, aber es gibt bei jedem Künstler einen zusätzlichen Hinweis, wieviele weitere Werke noch in den Magazinen ruhen. Auf eine kurze Einführung in die Sammlungsgeschichte, mit historischen Fotos und Architekturentwürfen, folgt der eigentliche Katalog.Der Fokus liegt erkennbar in der Wissensvermittlung und die Abbildungen sind in der Regel auf die Spaltenbreite von 7,5 cm formatiert, einige wenige auch doppelspaltig. Sie dienen aufgrund der Größe eher als Erinnerungsstütze denn als direkt wirkendes Kunstwerk, obwohl sie ausnahmslos technisch makellos reproduziert sind. Die Texte liefern zum einen die üblichen Angaben zu Maßen, Material und Provenienzgeschichte, aber auch eine kurze Einordnung des Bildes (oder der Skulptur) in die Kunstgeschichte, eine ikonografische Deutung und den persönlichen Lebenslauf des Künstlers bzw. des Dargestellten. Die Sortierreihenfolge ist alphabetisch nach dem Künstlernamen und jedes Kapitel wird auch durch eine knappe Biografie des jeweiligen Künstlers eingeleitet. Auch wenn sich durch die Strukturierung kein chronologischer roter Faden aufbauen lässt, der die Abfolge und die Zusammenhänge der einzelnen Stilrichtungen erkennbar macht, so ist der Katalog ideal zur Ausstellungsbegleitung vor Ort geeignet. Auch das relativ kleine Format 19x26 cm bietet sich dafür an.Wer die Beschreibungen aufmerksam liest, wird nach kurzer Zeit die inhaltlichen Querverbindungen zwischen den Werken entdecken und dem erschließt sich auch die ganze Vielfalt der Malerei des 19. Jahrhunderts. Die Texte sind leicht verständlich geschrieben, verzichten vollständig auf Fachsprache und richten sich an ein interessiertes Laienpublikum. Ich denke, es ist auch eine ideale Vorbereitung für einen Museumsbesuch. Man sieht eben nur, was man weiß.

  • J. Raach
    2018-11-03 23:20

    Der irreführende Untertitel dieses jetzt schon in der 6. Auflage ergänzt und aktualisiert vorgelegten Standardtitels zur Kunst des 19. Jahrhunderts hat wohl schon Tradition. Es wäre sehr wünschenswert, wenn all diese großartigen Gemälde und Skulpturen im Museum zu sehen wären. Auch wenn nicht wieder mal für eine Sonderausstellung Platz geschaffen wird, Besucher Meisterwerke immer wieder deshalb vermissen, ist nur ein Teil der im Katalog abgebildeten Werke zu sehen. Der Direktor erläutert in seinem Vorwort deshalb: „Berücksichtigt werden alle Werke, die für die ständige Ausstellung in der Alten Nationalgalerie vorgesehen sind. So scheint für den Interessierten ein repräsentativer Teil der Sammlung der Nationalgalerie auf, ein Bilderspeicher des 19. Jahrhunderts. Aus diesem Material, das auf langjähriger Arbeit beruht, ließe sich auch eine gedruckte Version des Gesamtbestandes generieren, wie sie für den Bestand der Skulpturen schon besteht.“ Auch die zeitliche Abgrenzung „19. Jahrhundert“ ist nicht ganz wörtlich zu nehmen. So werden beispielsweise mehrere Gemälde Max Liebermanns aus dem 20. Jahrhundert gezeigt.Dennoch: das Buch ist sehr empfehlenswert, zeigt es doch in besten Abbildungen 560 Werke der Romantik und des Impressionismus von rund 190 Künstlern, darunter zahlreiche Meisterwerke Caspar David Friedrichs und August Menzels, der in der Berliner Nationalgalerie mit 62 Werken vertreten ist.