Read Die letzte Freiheit: Vom Recht, sein Ende selbst zu bestimmen by Georg Diez Online

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Der Tod geh rt zum Leben Wer fragt, wie wir sterben wollen, fragt auch, wie wir leben wollen frei, selbstbestimmt und autonom Oder so, wie andere es wollen verwaltet und bevormundet von rzten, Krankenkassen, Angeh rigen Es tobt ein ideologischer Krieg um die Frage nach dem guten, dem richtigen Tod Allein der Mensch, um den es geht, spielt dabei oft keine Rolle Will er sich helfen lassen Muss er sich helfen lassen Und was ist, wenn er sein Ende selbst bestimmen will Gibt es daf r einen respektvollen, einen w rdevollen Weg Georg Diez definiert den Freitod als Ausgangspunkt f r eine Lebenspraxis, die bis zuletzt auf der Freiheit, selbst zu entscheiden, besteht Diese Freiheit ist von einem Staat bedroht, der gerade beim Sterben dem Einzelnen vorschreiben will, was er zu tun oder zu lassen hat Aber wei der Staat denn besser, wie sterben geht Gegen den Kontrollwahn unserer Gesellschaft setzt Georg Diez eine Philosophie der Autonomie Sein Buch ist ein leidenschaftliches und provokantes Pl doyer f r unsere letzte, gr te Freiheit....

Title : Die letzte Freiheit: Vom Recht, sein Ende selbst zu bestimmen
Author :
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ISBN : 382701297X
ISBN13 : 978-3827012975
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Berlin Verlag 5 Oktober 2015
Number of Pages : 404 Pages
File Size : 978 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die letzte Freiheit: Vom Recht, sein Ende selbst zu bestimmen Reviews

  • Jules Barrois
    2019-04-08 13:32

    Seneca sagte: „Ein Weiser wird leben, solange er muss, nicht solange er kann.“Wer mit seinem Leben abgeschlossen hat, soll sich nicht vor den Zug werfen müssen. Das meinen auch 70 Prozent der Deutschen, die sich für ein Recht auf eine menschenwürdige Beendigung des Lebens aussprechen. Georg Diez schreibt ein eindrucksvolles Plädoyer für das Recht auf selbstbestimmtes Sterben.Er kleidet seine Ausführungen zu diesem brisanten Thema in eine Rahmenhandlung um den Protagonisten Max. „Es ist die Geschichte einer Überforderung, wie sie heute, so oder so ähnlich, dauernd vorkommt.“ (Seite 13)Der Autor macht seine Meinung am Freitod von vielen aktuellen und historischen Fällen plausibel. Er spannt den Bogen von René Adler, Fritz J. Raddatz, Andreas Lubitz, Wolfgang Herrndorf, Gunter Sachs, Udo Reiter über Kurt Tucholksky, Egon Friedell, Walter Benjamin, Stefan Zweig, Walter Hasenclever, Jean Améry und Primo Levi bis zu den Anschlägen vom 11. September 2001.Dabei behandelt er all die Fragen, die uns berühren: Ist das Recht auf Leben höher einzuschätzen als die Freiheit des Einzelnen? „Können wir selbst entscheiden? Bis zu welchem Punkt können wir selbst entscheiden? Was passiert, wenn dieser Punkt verpasst wurde? Gibt es überhaupt jemand, der entscheiden sollte, außer einem selbst? Aber wenn das nicht mehr geht? Wer mischt sich dann ein? Oder früher, wer mischt sich von Anfang an ein […]? (Seite 43)Worum geht es? Es geht nicht darum, dass in Hospizen und auf Palliativstationen den Sterbenden ihre Schmerzen genommen werden und die letzten Tage und Wochen einfühlsam begleitet werden. Das ist gut und richtig. Es geht auch nicht darum, dass im Falle einer tödlichen Erkrankung lebensverlängernde Maßnahmen unterlassen werden, wenn der Patient es so verfügt hat. Auch das ist segensreich und sinnvoll.Es geht um Menschen, die nicht todkrank sind, aber in freier Entscheidung zu dem Entschluss kommen, nicht mehr weiterleben zu wollen: weil sie den Verlust ihrer Persönlichkeit im Altwerden nicht erleben wollen, weil sie einfach genug haben und, wie es im ersten Buch Moses heißt, "lebenssatt" sind. Unserer Gesellschaft lässt diese Menschen allein. Sie müssen sich ihr Ende selbst organisieren. Das kann nicht so bleiben. Für diese Menschen muss es Möglichkeiten geben, wie sie in Würde und ohne sinnlose Qualen diese Welt verlassen können.Halten wir es mit Giacomo Casanova, der sagte: „Niemand sollte schlecht sterben, der gut gelebt hat.“ Ethische Begründungen finden Sie in diesem hochbrisanten wie hochinteressantem Plädoyer.

  • s.p.
    2019-03-31 13:29

    Dieses Buch hat meine 14 jährige Tochter in ihren Suizidgedanken massiv bestärkt und es lag ganz oben auf ihren Sachen, als sie es dann getan hat. Ob es das ist, was der Autor mit seinen Gedanken über den Tod und das Recht auf Sterben erreichen wollte...