Read Was wird jetzt aus uns, Herr Bischof?: Ermutigende Erfahrungen der Gemeindebildung in Poitiers by Reinhard Feiter Online

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Gott und den Menschen nahe diese Vision macht angesichts von abnehmenden Geldern und fehlenden Priestern verantwortliche in Gemeinden und Di zesanleitungen ratlos Anders sieht es mancherorts in Frankreich aus Hier wurde das Bistum Poitiers f r den ge lingenden Umbau der Kirche bekannt Basisarbeit wandelt viele Kirchengemeinden in Be ziehungsr ume, in denen der Glaube lebt Die Verantwortlichen setzten dazu auf das Poten zial, die Ideen und die M glichkeiten von Laien, die miteinander Kirche bauen wollen und k nnen, und auf Priester, die ihnen als geistliche Begleiter zur Seite stehen Ein Blick in die Nachbarkirche Frankreich, der Mut macht, sich den notwendigen Gemeinde ver nderungen zu stellen Poitiers als Beispiel f r einen gelingenden Neuaufbruch in der Gemeindeentwicklung....

Title : Was wird jetzt aus uns, Herr Bischof?: Ermutigende Erfahrungen der Gemeindebildung in Poitiers
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ISBN : 3796614752
ISBN13 : 978-3796614750
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Schwabenverlag Auflage 6., 2014 9 September 2009
Number of Pages : 168 Seiten
File Size : 567 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Was wird jetzt aus uns, Herr Bischof?: Ermutigende Erfahrungen der Gemeindebildung in Poitiers Reviews

  • Stephan Teuber, Loquenz Unternehmensberatung GmbH
    2018-11-17 04:43

    Der Priestermangel in Frankreich stellt sich drastischer dar als in Deutschland. Entsprechend entstehen in Frankreich grundlegend neue Formen, Kirche und Gemeindeleben zu organisieren. Das Beispiel der Erzdiözese Poitiers kann hier anregend wirken.Der Grundgedanke der Gemeindeentwicklung ist konsequent. Gemeinde lebt vor Ort in ihren lokalen Bezügen, also sollte auch die Verantwortung vor Ort in den lokalen Bezügen getragen werden. In Poitiers ist dies die Equipe, das sind fünf Personen vor Ort. Ihre erste und grundlegende Herausforderung Austausch, Gemeinschaft und Zusammenhalt in dieser Basisequipe aufzubauen und damit Zeugnis für ein Zusammenleben vor Ort und damit für die Gemeinde zu sein. Ihre erste Funktion ist gerade nicht, für die kirchliche Organisation (in Deutschland die Pfarrei) die anfallenden Aufgaben zu übernehmen! Aus dem Gerufen-Sein in diese Equipe und den persönlichen Begabungen heraus ergeben sich für die einzelnen Mitglieder der Equipe entsprechende Handlungsfelder. Der Priester hat dabei die Funktion, die Equipes vor Ort in ihrem Wachstum und Gedeihen zu unterstützen und wenige Male im Jahr die Eucharistiefeier zu leiten.Vom Organisationsprinzip her gesehen, bedeutet dies eine Umkehr der üblichen Vorgehensweise, bei der zuerst das Ziel (in einer Kirchengemeinde die vorhandenen Bedürfnisse und Aufgaben) justiert wird und dann überlegt wird, wie dieses Ziel am besten, am preiswertesten, am schnellsten o.ä. zu erreichen ist. Die Erfahrungen in Poitiers zeigen, dass es auch andere Optionen gibt. Wer fühlt sich einem Kern zugehörig? Hier ist das die Equipe. Wie kann innerhalb dieses Kerns Commitment und Engagement entstehen? Hier durch das Gerufen-werden und den regelmäßigen Austausch. Um dann von Innen nach Außen zu wirken. Hier ausgehend von den vorhandenen Begabungen und Engagements und gerade nicht von der Not/Dringlichkeit möglicher Aufgabenfelder.Wie gut das Modell in Poitiers auf Dauer funktioniert muss die Zeit zeigen. Ich finde es eine interessante Anregung bezüglich des Organisationsprinzips. Was würde passieren oder ermöglicht, wenn man Elemente davon auf Wirtschaft und Verwaltung übertragen würde? Zum Teil kommen mir dabei Themen wie Effectuation oder Agilität in den Sinn…Das Buch ist auf jeden Fall aufgrund seiner zahlreichen Perspektiven auf das Thema Gemeindebildung in Poitiers faszinierend. Es kommen sowohl die zentrale Perspektive (Bischof, zentrale Verwaltung) als auch die Aktiven vor Ort (Mitglieder von Equipes, Priester) zu Wort, die mit ihrem Mut und ihrer Energie anstecken.Leitung bilden.