Read Carlos Kleiber: Eine Biografie by Alexander Werner Online

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F r viele ist er der bedeutendste Dirigent des ausgehenden 20 Jahrhunderts Mit Sicherheit ist er der problematischste Aufgewachsen mit der B rde des bervaters Erich Kleiber, rang er sein Leben lang mit seinem Anspruch auf Perfektion Als einer der gesuchtesten Dirigenten berhaupt, akzeptierte Carlos Kleiber jahrelang keine feste Position Die Zahl seiner Auftritte war gering, seine offizielle Diskografie minimal Sein Charisma aber war legend r, seine Fangemeinde gro Der Garant musikalischer Sternstunden blieb jedoch dem klassischen Musikbetrieb ein R tsel Sein Biograf Alexander Werner versucht, sich dem Menschen und K nstler Kleiber zu n hern, indem er dessen Lebensstationen erkundet und viele Weggef hrten nach dem Geheimnis Kleiber befragt Der Mythos lebt Der Tagesspiegel Weltdirigent, Jahrhundert Maestro , G tterfunkentr ger Der Tagesspiegel Die erste Biografie der Dirigentenlegende auf dem deutschen Markt Ein Bild des K nstlers und Menschen Carlos Kleiber Entstanden in jahrelanger Recherchearbeit und unter Einbeziehung vieler Original Interviews und unver ffentlichter Dokumente...

Title : Carlos Kleiber: Eine Biografie
Author :
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ISBN : 3795705983
ISBN13 : 978-3795705985
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : SCHOTT MUSIC GmbH Auflage 2 durchgesehene 10 Dezember 2007
Number of Pages : 392 Pages
File Size : 762 KB
Status : Available For Download
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Carlos Kleiber: Eine Biografie Reviews

  • Ingrid Frenzel
    2018-11-12 20:01

    Da ich sein dirigieren sehr mag, wollte ich noch mehr von ihm hören. Deswegen dieses Buch. hat mir sehr gefallen.

  • laconstance
    2018-11-05 19:55

    Wer sich mit den - leider - wenigen Aufnahmen von Carlos Kleiber beschäftigt wird zwangsläufig auch ein Interesse an der Person bekommen. Was war das für ein Mensch, der derartig faszinierende, bis heute kaum erreichte Einspielungen hervorgebracht hat. Eine tiefenpsychologische Deutung und Offenlegung des Charakters von Carlos Kleiber darf niemand erwarten. Es ist aber eine Wonne die Umstände vieler Aufführungen und Platteneinspielungen nahegebracht zu bekommen. Das Kleiber kein einfacher Mensch war, ist bekannt.Der fünfte Stern ist für die Aufmachung des Buches. Solides Buchmacherhandwerk, schöne, gut lesbare Satzgestaltung. Ich bin rundum zufrieden.

  • Jean François RICORNET
    2018-11-15 14:50

    Eine unglaublich präzise und ausführliche Biographie eines Genies! Und so einfach geschrieben, dass sogar ein Franzose wie ich sie problemlos lesen kann!

  • lessik
    2018-11-21 13:04

    Ich hatte das Buch als Hardcover ausgeliehen und wurde richtig reingezogen. Es ist spannend mit verblüffenden Erkenntnissen über die Klassikszene im Ganzen, die mir so nicht bewusst waren, obwohl ich mich mit klassischer Musik seit Jahrzehnten sehr intensiv beschäftige. Auch mit Carlos Kleiber, den ich offenbar auch wegen der vielen über die Jahre verbreiteten, jetzt nachvollziehbar mehr irreführenden Presseberichten und Einschätzungen nicht wirklich kennen konnte. Bei der Lektüre des Buchs erschlossen sich mir da ungeahnte Tiefen. Wohl kein Wunder, dass dieser Mann mit seinen Idealen immer am Rand war, das Handtuch zu werfen und das dann schließlich auch tat. Jetzt habe ich mir die Taschenbuchversion angeschafft und erst angelesen. Aber bereits jetzt so, dass ich sorgfältiger und konzentrierter daran gehe, weil mir beim ersten Durchgang bei der Informationsfülle doch so einiges entgangen war. Manchmal muss man auch zwischen den Zeilen lesen und mitdenken.

  • wako 100
    2018-11-01 17:50

    Als mittlerweile avancierter Kleiber-Fan (nach einer Doku im TV) habe ich mir dieses umfangreiche Buch gekauft, das jedoch fast nur aus Anekdoten besteht, wie 'der Sowieso erinnert sich, hat gesagt...', kaum was Substanzielles. Ich habe es schließlich aufgegeben, da ich keine Märchenbücher mag.

  • Sagittarius
    2018-11-17 16:00

    Carlos Kleiber wird allgemein als "Mythos" bezeichnet.Dazu hat er mit seinem Verhalten beigetragen. Wenn einer eigentlich nie ein Interview gibt, ist ein aufgefundenes natürlich eine Sensation.Vor diesem Problem stand auch der Autor. Kein Interview mit Carlos Kleiber, kein Zugang zum Familienarchiv.Es rankt sich dann ein Aureole des Geheimnisvollen um einen solchen Mann.Man würde so gerne etwas über diesen Mann erfahren, der umjubelte Auftritte hatte ( selten, immer seltener) und einige Aufnahmen hinterlassen hat, die kaum zu toppen sind. Seine Traviata, sein Freischütz, seine Aufnahme der 5ten und 7ten Beethoven, der 2ten und 4ten von Brahms werden wohl immer zum eisernen Bestand des klassischen Interpretationsrepertoires gehören.Deswegen irrt Werner, wenn er meint, Kleiber könnte in Vergessenheit geraten. Mit diesen Aufnahmen hat er sich einen dauernden Platz bei den Klassikfreunden gesichert.Um eine Biografie zu schreiben, braucht man nicht eine solche Rechtfertigung. Wer so überragend war, erweckt natürlich Interesse an der Person, die solche Ereignisse möglich macht.Da unmittelbar keine Erkenntnisse zu gewinnen waren, hat Werner ein Mosaik zusammengesetzt. Es gibt wohl niemand, der soviel Material über Carlos Kleiber gesammelt hat, das nun wie ein Puzzle zusammengesetzt wird, um dadurch ein Bild entstehen zu lassen.Werner legt grossen Wert darauf, Chronist zu sein, zu dokumentieren, nicht zu spekulieren. Auf der webside zu Kleiber kann man darüber vieles nachlesen.Ist ein solcher Mensch, weil er sich der Öffentlichkeit verweigerte, nur schwer zu verstehen ? Jedenfalls, wenn behauptet wird, es gebe einen Mythos, wird mehr Interesse geweckt. Kleiber hat sich nicht erklärt und wird so Projektionsfläche für alle möglichen Deutungen.Die Presse kann, Fakten sind kaum vorhanden, dann welche erfinden.Dies trägt dann zur Legendenbildung bei.Bei Kleibers gibt es kein Mittelmaß; das ist doch ganz viel Erklärung. Wolfgang Schmidbauer schrieb einmal über die Destruktivität der Ideale.Wer höchste Ansprüche hat und damit nicht frei umgehen kann, wird ihr Sklave. Vom Vater Erich wird berichtet, dass dieser äusserst akribisch gewesen sei. Ist es dann ein Wunder, dass der Sohn, mit diesen Ansprüchen aufgewachsen, diese übernimmt.Das, was wir als Grösse bewundern, war zugleich auch die Last. Wie eine schöne Rose, die grosse Dornen hat. Carlos Kleiber konnte diese Ergebnisse nur erzielen, wenn er sich so hingab. Man schaue einmal, was in diesem Mann vorgeht, bevor Otello von Verdi beginnt- in der Scala. Man kann sehen, wie die Spannung den Mann fast sprengt. Carlos Kleiber hatte, und deswegen war er ein ganz grosser Dirigent, die Fähigkeit, andere mit diesem Feuer anzustecken ( wie Bernstein auch).Aber er war zugleich Gefangener dieses Ideals. Seine grosse Sensibilität konnte er nicht einfach abstellen, wenn um das Geschäft des Musikmachens ging. Er war (fast) kompromisslos. Das wird einerseits bewundert, ist andererseits natürlich kolossal anstrengend.Wer die derzeit erreichbaren Fakten über diesen Dirigenten zusammengefasst lesen will,muss zu diesem Buch greifen.

  • S. Mauss
    2018-10-29 15:52

    Es ist sehr erfreulich, dass Werners Kleiber-Biographie nun auch als Taschenbuch verfügbar ist. Der Autor trägt eine gewaltige Informationssammlung zum Thema Carlos Kleiber zusammen. Es ist kaum auszudenken, wie dieses Buch erst gewesen wäre, wenn die Familie des verstorbenen Dirigenten sowie einige Zeitgenossen sich kooperativ gezeigt hätten. Kleiber ist der ungewöhnlichste Dirigent des 20. Jahrhunderts und für viele auch der beste weil kompromissloseste. Werner zeigt dieses auf, ohne es zu kommentieren. Für Besitzer des Buches ist die Internetseite des Autors ebenfalls sehr hilfreich, weil es dort immer wieder Ergänzungen und Neuigkeiten zum Thema Carlos Kleiber gibt. Das ist besonders erfreulich, weil inzwischen Aufnahmen aufgetaucht sind, von denen man früher nicht einmal zu träumen wagte. Bleibt zu hoffen, dass Alexander Werner auch weiter dran bleibt am Thema "Carlos Kleiber" und die Familie Kleiber sich endlich ein Herz fasst und ihre Archive öffnet, es wäre ein Segen für alle Musikliebhaber dieser und kommender Generationen.

  • Christoph Spengler
    2018-10-25 12:57

    Es ist so schade! Aber es ist wirklich eine Qual, dieses Buch zu lesen. Unglaublich langatmig, mit einer völlig übertriebenen Detailverliebtheit, windet sich der Autor fast Tag für Tag durch die Jahre des Wirkens Carlos Kleibers. Der Schreibstil ist von ähnlicher Akribie und macht einfach nicht die geringste Freude. Auf ein Viertel reduziert, langweilige Fakten wie endlose Aufzählungen, welcher Sänger bei welcher Aufführung was gesungen haben könnte, auslassend, hätte dieses Buch wirklich interessant sein können.