Read Unser wildes freies Leben: Ein Pazifiktörn by Birgit Maschler Online

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Auch der Nachfolgeband des Erfolgsbuchs Willkommen im Paradies wurde mit dem Herzen, einem gro en Schuss Selbstironie und in schonungsloser Ehrlichkeit geschrieben.Wieder ist es Winter in Deutschland, Birgit und Bj rn schlie en ihr Stelzen Stra entheater und brechen zum n chsten Segelabenteuer auf 30 Kilometer n rdlich von Cebu City wartet ihre technisch ziemlich bescheiden ausgestattete 10 Meter Yacht zwischen ein paar Schiffsgerippen in einer Marina, die jeder herk mmlichen Vorstellung spottet, MI COLUMPIO aber zuverl ssig ein halbes Jahr lang vor Taifunen gesch tzt hat.Voller Ungeduld wollen sie hinaus aufs Meer, das wie der Himmel vom tiefsten Blau bis zum leuchtenden T rkis strahlt, jedoch verlangt die Wirklichkeit, zun chst in m hevollster Handarbeit die erheblichen Sch den aus der langen Liegezeit zu beseitigen Und noch ehe sie auf den abgelegenen Inseln wieder voll Begeisterung neue Menschen kennen lernen k nnen, h lt das Schicksal eine echte Herausforderung f r die beiden Lebensk nstler bereit Birgit entdeckt, dass sie im dritten Monat schwanger ist Kurzfristig macht sich Panik breit an Bord, aber dann siegen Optimismus und unersch tterliches Selbstvertrauen ber die Angst vor dem Verlust der Freiheit Wo steht denn geschrieben, dass Segeln mit einem Baby nicht m glich sein soll Voll Mut und L ssigkeit meistern die werdenden Eltern eine Schwangerschaft, die zwischen den Philippinen und Papua Neuguinea nicht nur von Piratenattacken und technischen Pannen, sondern auch von heftiger Seekrankheit zwischen Squalls und meterhohen grauen Wellenbergen belastet wird, was die jungen Eltern f nf Monate nach der gl cklichen Geburt in Deutschland nicht davon abh lt, zur ckzukehren und ihren Traumt rn nach Australien samt Baby zu vollenden Dass alle drei daf r immer wieder einen hohen Preis bezahlen m ssen, wird nicht verschwiegen in diesem au ergew hnlich spannenden Buch, das nicht nur Freunde Papua Neuguineas und Fahrtensegler faszinieren wird....

Title : Unser wildes freies Leben: Ein Pazifiktörn
Author :
Rating :
ISBN : 3768832147
ISBN13 : 978-3768832144
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Delius Klasing Auflage 1 Auflage 2010 21 August 2010
Number of Pages : 173 Pages
File Size : 990 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Unser wildes freies Leben: Ein Pazifiktörn Reviews

  • Heinz
    2018-11-16 01:14

    Birgit Maschler versteht es, locker und verständlich zu schreiben, wesentliches mit Humor auf den Punkt zu bringen. Eine gewisse Abneigung gegen das Segeln an sich, Welle und gegenan und mangelnde Seetüchtigkeit werden mit einer leichten Ironie als notwendiges Übel in Kauf genommen, um unbekannte Inseln zu erforschen und die Menschen abseits der Zivilisation kennen zu lernen. Daraus Freundschaften für das Leben zu schließen ist das Ziel ihrer Reise.

  • Ch. Ronos
    2018-11-02 22:01

    Von den duzenden Büchern die ich über Abenteuer- und Segelreisen bisher gelesen habe, war das mit Abstand am schlechtesten.Anfangs war ich nur etwas irritiert, als die Autorin mit so viel negativer Energie über die Phillipinen geschrieben hat. Zugegeben, ich habe auf den Phillipinen auch nicht die besten Erfahrungen gemacht, aber dermassen pauschal und mit so viel Hass zu schreiben entbehrt jeglicher Objektivität.Leider setzt sich die extrem negative Einstellung im ganzen Buch fort. Es gibt Menschen, vieleicht kennen sie solche Energieräuber, die immer beteuern wie toll alles ist um gleich danach mit einem langen aaaber auszuholen und 10 Minuten nur schlechtes und Negatives von sich geben... um dann wieder kurz zu erklären dass doch alles wunderbar sei... aaaber....Genau so kommt mir die Autorin vor. Ab und zu ein schwärmen über die tollen Inseln, umd dann wieder seitenweise zu leiden, Ängste zu erklären und sich zu beklagen.Unverständlicher Weise glaubt die Autorin off ensichtlich von sich ein positiver Mensch zu sein. Sie sollte mal zählen wie oft sie Formulierungen wie "...eine einzige Katastrophe.." verwendet.Mir blieb verschlossen warum die Autorin überhaupt reist. Bei den vielen Vorurteilen kann es nicht die behauptete Offenheit und Lust an fremden Kulturen sein. Ich hatte vielmehr den Eindruck unbedingt anders sein zu wollen, daheim die tolle Weltreisende zu sein, ist der Antrieb.Auch verstehe ich nicht warum sie ein Segelboot gewählt haben. Durch das ganze Buch ziehen sich Formulierungen wie:" Ankern auf diesem Platz ist noch schlimmer als Segeln", "Ich will nur noch runter von dieser Schaukel", "schon wieder Segeln...", "wir sind des Segelns müde...", "Segeln mit Baby bringt noch weniger Spass als Segeln ohne Baby ohnehin schon bringt". JA bitte warum habt ihr es dann getan und belästigt noch die Menschheit mit euren Aussagen?Die Autorin gibt zwar selbst zu keine Ahnung vom Segeln zu haben, man hat auch den Eindruck dass den großteil der Zeit unter Motor gefahren wurde, erkennt aber nicht dass sie bereit war dazu zu lernen. Der minimalistische Einsatz von Technik grenzt schon an Verantwortungslosigkeit, vor allem mit einem Säugling an Bord, der ja auch beim Segeln (wenn es mal vorkam) ungesichert im Cockpit gelegen hat (und beinahe über Bord gegangen wäre.Beim Lesen mancher Passagen sei es völlige Unwissenheit über Schwangerschaft, die Verwechslung von Fischen oder versteckte Vorurteile, war ich mir noch nicht Sicher ob Naivität, Dummheit oder ein sehr subtiler Sarkassmus dahinter stehen. Bei manchen Stellen war ich aber dann ziemlich sicher was es sein muss. So bekommt man z.B. folgende Passagen zu lesen: "So ein Baby nur in einer anderen Farbe werden wir auch bald haben...".Die Vorgeschobene Menschenfreundlichkeit relativiert sich ja auch irgendwann mit dem Satz "Es ist auf dauer anstrengend immer wieder neue Leute kennen zu lernen...".Ich denke wirklich gefährlich und verantwortungslos wird es stellenweise im Zusammenhang mit dem Baby (siehe oben) und bei der übertrieben alternativen Einstellung zur Medizin.Ich bin selbst der Homöopathie nicht abgeneigt, allerdings eine homöopathische Malariaprophylaxe mehrfach anzupreisen ist wirklich gefährlich. Kein seriöser Homöopath wird soetwas verkaufen (in Deutschland müsste er sogar mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen...)Mir fallen noch viele Kleinigkeiten ein die der vorgegebenen Geisteshaltung wiedersprechen, doch die Hauptgründe warum ich das Buch so schlecht fand sind Vorurteile, Verantwortungslosigkeit und eine grenzenlose negative Einstellung, - die alle mit leeren Worthülsen getarnt werden.

  • Me too
    2018-10-24 22:21

    Die meisten Segeltörns finden unter anderen Umständen statt. Das ist im übertragenen Sinne gemeint, weil bei Fahrten auf den sieben Weltmeeren stets Unvorhersehbares geschehen kann. Wortwörtlich zu verstehen sind die anderen Umstände bei Birgit Maschler, die während einer Segeltour mit ihrem Mann Björn um Mikronesien feststellt, dass sie schwanger ist. Freude und Furcht mischen sich kurzzeitig. Denn was mag aus "unserem wilden freien Leben" werden, wenn ein Kind da ist? Als Comedy-Artistik-Duo tätig, verbringt das Paar die Sommer in Deutschland mit Auftritten und die Winter in den Blauwasser-Revieren der Welt. Ihr Boot ist eine in Guatemala gebraucht erstandene 13-Meter-Segelyacht, die sie "Mi Columpio", meine Schaukel, tauften. Mit ihr sind sie am liebsten im Pazifik unterwegs. Segeln ist für beide "etwas Magisches, Ursprüngliches, da es genauso unkontrollierbar ist wie das Leben".Während der Reise, auf der Birgit Maschler schwanger wird, steht für sie fest: Auch mit Kind will sie ihr Leben nicht nur träumen, sondern ihre Träume leben. Und so segelt sie, mit zusehends dicker werdendem Bauch, gemeinsam mit ihrem Mann durch den mikronesischen Archipel. Die Philippinen verlässt das Paar so schnell wie möglich, weil das Land nur aus Städten und Dörfern zu bestehen scheint, die Menschen unfreundlich sind und die Musikberieselung unerträglich laut ist. Aber auch das küstennahe Meer um die Philippinen erschreckt: Es ist durch Dynamitfischerei zu großen Teil zerstört. Wie anders präsentiert sich dagegen Papua-Neuguinea und die ihm vorgelagerten Inseln. Hier gibt es noch eine intakte Natur und Einwohner, die Fremden neugierig und herzlich begegnen. Nach diesem Törn, der von Maschler in all den exotischen Farben Mikronesiens detailreich beschrieben wird, weiß das Paar, dass es auch mit Kind wiederkommen wird.Und so geschieht es auch: Till Oleg ist sechs Monate alt, als seine Eltern mit ihm ein Jahr später nach Fernost reisen, um auf ihrem "anderen Kind", ihrer Segelyacht, nunmehr zu dritt die Inselwelt im Stillen Ozean zu befahren. Allen Befürchtungen zum Trotz, funktioniert das Leben an Bord mit einem Baby relativ gut. Natürlich braucht es nun für alle Verrichtungen die doppelte Zeit. Trotz fehlender Impfungen ereilt das Kleinkind keine einzige Krankheit. Dafür findet das "weiße Baby" das ungeteilte Interesse der Kinder auf allen Inseln rund um Papua-Neuguinea, die das Paar ansteuert. Einen Segelschein haben die Eheleute nie erworben und sich alle Segelkenntnisse allein angeeignet. Auch das seemännische Vokabular haben beide nie erlernt. Und so bleibt links und rechts, was offiziell Backbord und Steuerbord heißt.Das Buch von Birgit Maschler zeigt anschaulich, dass man mit einem Kleinkind monatelang auf dem Wasser in fernen Weltgegenden unterwegs sein und also seine Träume leben kann. Heute hat das Paar drei Söhne, aber kein Segelboot mehr. Dafür lebt die fünfköpfige Familie für viele Wochen im Jahr in Afrika. Das wilde freie Leben ist also auch mit Kindern möglich.

  • poswer
    2018-10-24 23:13

    Sie sind wieder unterwegs, Birgit und Björn, die Künstler, Lebenskünstler und Suchenden. Von den Philippinen geht es erneut zu den abgeschiedenen Inseln Papua-Neuguineas und schließlich nach Australien. Alles erleben die Weltenbummler diesmal mit anderen Augen, denn Birgit - so stellt sich unterwegs heraus - ist schwanger. So wird der Törn zur mentalen Vorbereitung auf eine neue Lebensphase, Wellenberge, streikende Motoren und Piratenbegegnungen zum Intensivtraining für Angstbewältigung in neuer Dimension. Wen wundert es, dass Söhnchen Oleg im letzten Drittel des Buches mit an Bord ist und wild und frei ins Dasein startet? Wie in "Willkomen im Paradies" gelingt es der Autorin, die Schönheit der Landschaft, die Begegnungen mit den Menschen und die Herausforderungen der Reise in einen großen Zusammenhang zu stellen - das Wunder des Lebens.