Read Nanking Requiem: Roman by Ha Jin Online

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Nanking, Dezember 1937 Die japanische Armee ver bt ein unvorstellbares Massaker an der chinesischen Zivilbev lkerung Die amerikanische Missionarin Wilhelmine Minnie Vautrin ist eine von wenigen Mitarbeitern ausl ndischer Einrichtungen, die sich entschlie en, zu bleiben Gemeinsam mit ihrem kleinen Team verwandelt sie das amerikanische College, das sie leitet, in ein Fl chtlingslager f r Frauen und Kinder und rettet Tausenden von Menschen das Leben Der preisgekr nte Autor Ha Jin erz hlt in seinem neuen Roman die tragische Geschichte dieser ungew hnlichen Frau Er hat ihre Tageb cher sowie zahlreiche Zeitdokumente ausgewertet und daraus ein feines Geflecht verschiedener Schicksale und Konflikte gekn pft Entstanden ist ein ergreifender Antikriegsroman, der dem Leser von heute das Grauen von damals sp rbar macht....

Title : Nanking Requiem: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3550088906
ISBN13 : 978-3550088902
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Ullstein Hardcover 14 September 2012
Number of Pages : 365 Pages
File Size : 797 KB
Status : Available For Download
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Nanking Requiem: Roman Reviews

  • AS
    2018-10-26 14:12

    Da ich mich sehr für das Thema Banking, also die Geschichte des zweiten Weltkrieges in Asien, deswegen kaufte ich auf Empfehlung diesen Romane, weil Sachbuch naja nicht unbedingt.Hier wird die Geschichte einer Schule und der Lehrerinnen erzählt die die Kriegsverbrechen sowie die daraus resultierende Chaos erleben und damit umgehen.Für mich ein wenig enttäuschend, da ich es als Sachbuch empfohlen bekommen habe, das ist ein ich sag mal gut geschriebener Roman.

  • Susanne Preusker
    2018-11-05 12:54

    Nanking - ein Name, der für das Entsetzen des Krieges steht, für das Unbeschreibliche, das Menschen anzurichten imstande sind. Ha Jin nähert sich diesem Thema, indem er unter Zuhilfenahme und Auswertung zahlreicher Originaldokumente die Geschichte der Amerikanerin Minnie Vautrin aus Sicht ihrer chinesischen Assistentin und Mitarbeiterin Anling erzählt. Gemeinsam sind beide Frauen und ihr Team im Jinling-Mädchencollege dem unvorstellbaren Massaker der japanischen Armee an der Zivilbevölkrung ausgesetzt, gemeinsam versuchen sie, möglichst viele Flüchlinge, vornehmlich Frauen und Mädchen, zu retten. Insoweit erzählt der Roman auch die Geschichte einer bewegenden, tapferen und tiefen Freundschaft. Aber dennoch: wahrhaftig berührt hat sie mich nicht. Ha Jin bedient sich einer einfachen, wenig kunstvollen, gradlinigen Ausdrucksweise, die Sprache wirkt sehr schlicht und wenig mitreißend, die Charaktere weisen kaum Widersprüchlichkeiten auf, lassen keine Brüchigkeit erkennen, wirken demzufolge wie ausgestanzt, eindimensional. Auch wenn ich davon ausgehen möchte, dass die sprachliche und auch inhaltliche Gestaltung als literarisches Stilmittel gewollt und gerechtfertigt ist, hinterlässt das "Requiem" bei mir doch den Eindruck großer Blässe und mangelnder Tiefe. Ich glaube, man hätte mehr daraus machen können. Und sollen.

  • Tom Kadi
    2018-10-19 15:17

    Nanking war nicht nur eine der Hauptstädte des kaiserlichen Chinas. Der Name der Stadt steht auch für das grauenhafte Massaker, das die Japaner 1937 dort begingen, bei der zehntausende von Zivilisten abgeschlachtet und zahllose Frauen vergewaltigt wurden. Krieggsverbrechen, für die Japan bis heute noch kein Wort der Entschuldigung gefunden hat. Nanking steht aber auch für das Engagement der neutralen Ausländer, die versucht haben die Einwohner der Stadt - sio gut es ging - vor den bestialischen Übergriffen zu schützen, für den deutschen Siemens-Mitarbeiter Joihn Rabe und für die amerikanischen Betreiber eines Mädchen-Colleges, das während er Besetzung als Flüchtlingslager für Frauen und Mädchen diente. Von ihnen handelt dieser Roman. Geschrieben als fiktives Tagebuch einer chinesischen Mitarbeiterin an dieser Schule, die die erschütternden Erlebnisse direkt miterlebt hat. Genau dies ist dann aber auch die Schwäche dieses Romans. Denn durch die Tagebuchform hat das Buch etwas Unzusammenhängendes, Zerrissenes, das - weil das Tagebuch ja fiktiv ist - auch gekünstelt wirkt.

  • Carya
    2018-11-09 12:55

    Ich kann die negativen Rezensionen absolut nicht nachvollziehen. Mich hat die gut recherchierte Geschichte der Minnie Vautrin von der ersten bis zur letzten Seite sehr berührt. Dieses Buch ist natürlich mehr als ein rührseliges Tränendrücker-Werk- die Tiefe liegt grade in der eher nüchternen Ausdrucksweise, die auf plakative Emotionen verzichtet. Man bekommt die Eindrücke nicht häppchenweise aufbereitet, sondern muss für sich selbst einen Weg finden, mit diesem Buch und all dem Horror klar zu kommen. Diese Horror sind explizit beschrieben- kein Buch für schwache Nerven. Aber Krieg war und ist nunmal nicht schön, und das zeigt Nanking Requiem wie kaum ein anderes Werk.

  • Maike
    2018-10-27 20:19

    Mein Interesse für die zugrundeliegende Geschichte war zunächst der Grund, dieses Buch zu kaufen.Doch wer hier ein emotionales Buch erwartet, dass einen zum Nachdenken bewegt, der liegt falsch. In diesem Buch werden zwar unglaublich grausame Dinge beschrieben, berührt hat es mich zu keinem Zeitpunkt. Der Schreibstil ist sehr sachlich und meiner Meinung nach völlig unpassend für die Geschichte.Den Charakteren konnte ich gar nichts abgewinne, auch die "Heldin" Minnie Vautrin war komplett eindimensional und flach dargestellt. Ich hätte mir vorgestellt, dass man mit den Protagonisten mitfiebert und eine Sympathie für sie entwickelt. Beides war nicht der Fall.