Read Electri_City: Elektronische Musik aus Düsseldorf (suhrkamp taschenbuch) by Rüdiger Esch Online

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So wie New Orleans f r Jazz und Blues gilt das D sseldorf der 1970er und 80er als Mekka der elektronischen Popmusik Hier schraubte Kraftwerk im legend ren Klingklang Studio an Klassikern wie Autobahn oder Wir sind die Roboter , hier schuf Neu den Motorik Beat, hier brachte DAF den Sequenzern das Schwitzen bei Und je gr er der Abstand, nach Kilometern wie nach Jahren, umso mythischer erscheint der Ort R diger Esch, selbst D sseldorfer und als Mitglied von Die Krupps Teil der Szene, beleuchtet deren Entwicklung von den Anf ngen um 1970 bis zum Ende der analogen Phase um 1986 Und zwar sowohl von innen, als Spur aus exklusiven O T nen ihrer Protagonisten wie Wolfgang Fl r Kraftwerk , Bodo Staiger Rheingold , Gabi Delgado DAF , J rgen Engler Die Krupps , Ralf D rper Propaganda , wie zugleich von au en, in exklusiven Statements von Giorgio Moroder, Ryuichi Sakamoto, Andy McCluskey OMD , Martyn Ware The Human League , Glenn Gregory Heaven 17 u v a nebst Dokumenten aus der Rezeptionsgeschichte So wird sowohl die Wirklichkeit des Mythos wie die Wirklichkeit hinter dem Mythos sichtbar, die Weltmetropole des Modernismus genauso wie das Dorf in D sseldorf....

Title : Electri_City: Elektronische Musik aus Düsseldorf (suhrkamp taschenbuch)
Author :
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ISBN : 3518464647
ISBN13 : 978-3518464649
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Suhrkamp Verlag Auflage Originalausgabe 20 Oktober 2014
Number of Pages : 164 Pages
File Size : 675 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Electri_City: Elektronische Musik aus Düsseldorf (suhrkamp taschenbuch) Reviews

  • Max von Kastell
    2018-12-02 03:31

    Der Aufbau des Buches entspricht Jürgen Teipels "Verschwende Deine Jugend". Interviews mit Personen wurden geführt und thematisch im Sinne von Collagen gegliedert. Esch benutzt sogar teilweise dieselben Quellen wie Tempel, da einige der zentralen Protagonisten dieser Zeit seither verstorben sind wie z.B. Klaus Dinger oder Christo Haas. Andere stehen (bekanntlich) für Interviews seit langer Zeit so gut wie nie zur Verfügung, was sich vielfach in den Negativkritiken als Fehlen von Insiderinformationen über Kraftwerk widerspiegelt - warum hat man Ralf & Florian nicht befragt?!?Für das Thema Kraftwerk im speziellen gibt es z.B. Wolfgang Flürs  (überarbeite Ausgabe), Buckleys . Im August 2017 soll darüberhinaus Karl Bartos Biografie "Der Klang der Maschine" erscheinen. Wer Kommentare/Bewertungen von Hütter/Schneider zum Thema Kraftwerk sucht, wird aber auch dort nicht fündig werden.Inhaltlich handelt es sich um Interviews, die wie oben beschrieben thematisch arrangiert sind. Der Aufbau ist chronologisch und gibt ca. den Zeitraum zwischen 1968 und 1986 wider. Die Aussagen sind subjektiv und teilweise widersprüchlich. Viele der Interviews wurden auch erst in den letzen Jahren geführt - sind also rückwärtsorientiert.Für mich als Interessierten (Nicht-Hardcore-Fan), der aber in den frühen 80ern mit dieser Musik aufwuchs - s.h. primär mit der 2., englischen Generation wie OMD, Heaven 17, Depeche Mode, Yazoo, Fad Gadget (Berlin Mix) - ist es immer wieder erstaunlich, wie einflussreich Düsseldorf für diese und andere Musiker und Produzenten (Bowie/Eno/Daniel Miller) war und ist. Viele der dort interviewten Bands und Musiker sind einem mittlerweile vertraut (Neu!) andere waren mir aber vollkommen (Riechmann) oder Teile des Oeuvres unbekannt (z.B. Soloplatten von Rother).Für mich ist es also einerseits eine subjektive Geschichte von Neid und Missgunst, wenige wie Conny Plank oder Kurt "Pyrolator" Dahlie kommen durchweg gut weg, und Inspiration sich die analoge Synthie-Musikgeschichte der 70er/80er aus Düsseldorf zu erarbeiten.

  • Amazon-Kunde
    2018-12-01 02:37

    Sehr interessante Zeitreise in die Anfänge der elektronischen Musik. In der heutigen Zeit in der man einen MS-20 Synth von Korg auf dem IPad emulieren kann lohnt sich dennoch der Blick zurück in die (selbsternannte) Hauptstadt der elektronischen Musik. Zum einen werden die Anfänge von Kraftwerk durchaus kritisch begleitet , als auch die Entstehungsgeschichte von Neu! und La Düsseldorf. Deutlich scheint nach dem ersten Durchlesen das die Protagonisten meist schwierige Charakter mit hohen Alkohol- und Drogenkonsum waren, je nach Geburtsjahr eher unter Hippieeinfluss stehend oder eben wie die Spätgeborenen aus der Keimzelle Ratinger Hof von Protopunk, Punk oder Glamrock geprägt. Auch bei letzteren gab es wohl schwierige Charaktere, aber eins hatten sie wohl alle gemeinsam, den Willen genau das zu tun was sie taten. Es waren im teilweise besten Sinne Besessene , egal ob jetzt die reichen Bürgersöhnchen von Kraftwerk, die sich das damals unerschwingliche Instrumentarium leisten konnten, oder die auf keinen Fall in deren Fussstapfen treten wollenden Postpunks der Ratinger Hof Szene mit selbstgebastelten oder mittlerweiler erschwinglicheren Modellen wie eben dem MS 20. Hier werden die Leistungen von Koryphäen wie dem Pyrolator gewürdigt ,wie auch von Pionieren wie Rother und Dinger. Alles in allem kurzweilige Interviewfetzen zusammengesetzt, mit durchaus deutlichen Worten wer was von wem hielt. Wer Verschwende deine Jugend von Jürgen Teipel mochte ,wird hier auch auf seine Kosten kommen. Am besten liest man dass Buch mit dem entsprechenden Soundtrack. Mir persönlich fehlt in dieser sehr umfassenden Zusammenstellung noch Anmerkungen zu Gruppen wie Kreidler u.ä.

  • D. Druhm
    2018-11-24 06:32

    Also ich hab's (für meine Verhältnisse) verschlungen! Durch die Interview-Form, deren einzelne Teile fast nahtlos aneinander passen, entsteht ein interessante Widergabe der Erinnerungen verschiedener Beteiligter. Da diese jeweils fast unkommentiert die Bühne betreten, fällt ohne Kenntnis oder begleitende Lektüre das Verstehen oft schwer - oder macht es, positiv gesagt, bisweilen überraschend. Natürlich sind es, ebenfalls aufgrund des Interview-Formats, alles subjektive Wahrnehmungen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Wahrheit!Das ist auch gut so - es ist eben kein Lexikon. Es entsteht so ein bisweilen intimer Einblick, aber vor allem ein guter Überblick über diese spannende Zeit elektronischer Musik. Würde mich freuen, wenn die Geschichte fortgesetzt würde!