Read Das rote Adressbuch: Hast du genug geliebt in deinem Leben? - Roman by Sofia Lundberg Online

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Eine bewegende Reise durch ein Meer von Erinnerungen und eine Hommage an das Leben und die Liebe.Doris w chst in einfachen Verh ltnissen im Stockholm der Zwanzigerjahre auf Als sie zehn Jahre alt wird, macht ihr Vater ihr ein besonderes Geschenk ein rotes Adressbuch, in dem sie all die Menschen verewigen soll, die ihr etwas bedeuten Jahrzehnte sp ter h tet Doris das kleine Buch noch immer wie einen Schatz Und eines Tages beschlie t sie, anhand der Eintr ge ihre Geschichte niederzuschreiben So reist sie zur ck in ihr bewegtes Leben, quer ber Ozeane und Kontinente, vom mond nen Paris der Drei igerjahre nach New York und England zur ck nach Schweden und zu dem Mann, den sie einst verlor, aber nie vergessen konnte....

Title : Das rote Adressbuch: Hast du genug geliebt in deinem Leben? - Roman
Author :
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ISBN : 3442314992
ISBN13 : 978-3442314997
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Goldmann Verlag 20 August 2018
Number of Pages : 467 Pages
File Size : 877 KB
Status : Available For Download
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Das rote Adressbuch: Hast du genug geliebt in deinem Leben? - Roman Reviews

  • Booklover
    2018-11-20 09:38

    Die Geschichte ist nett geschrieben, mehr aber auch nicht. Die Figuren, bis auf Gösta, haben mich nicht mitgerissen. Doris war Model, Jenny war auch Model....ständig die gegenseitigen Beteuerungen wie schön sie doch/noch sind nervten mich irgendwann. Habe mir mehr Tiefgang der Figuren erwartet, aus der Geschichte von Doris' Leben hätte man mehr machen können. Ich war insgesamt eher enttäuscht.

  • LEXI
    2018-12-15 05:29

    „Das ist eine Art Testament. Ich vermache dir meine Erinnerungen. Das ist das Wertvollste, das ich besitze.“„Ich wünsche dir von allem genug. Genug Sonne, die Licht in deine Tage bringt, genug Regen, damit du die Sonne schätzen kannst, genug Glück, das deine Seele stärkt, genug Schmerz, damit du auch die kleinen Freuden des Lebens genießen kannst, und genug Begegnungen, damit du die Abschiede besser verkraftest. Sei stark!“Diese letzten Worte ihrer Mutter klangen Doris Alm noch im Ohr, als sie nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod ihres Vaters sowohl die Schule, als auch ihr Elternhaus verlassen muss. Im zarten Alter von dreizehn Jahren tritt sie in ihrer Heimat Schweden eine Stelle als Dienstmädchen im Haus einer eleganten und wohlhabenden Französin an. Doris führt fortan ein aufregendes und turbulentes Leben, wird zur strahlenden Schönheit und zum gefeierten Pariser Mannequin und wohnt in verschiedenen Kontinenten. Sie lernt ihre große Liebe kennen, und erlebt den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, die Jahre bis zum Kriegsende und die Zeit des Wiederaufbaus mit. Der schönen und unabhängigen Frau ist ein langes Leben beschieden. Ihre einsamen Tage in der kleinen Wohnung in Schweden füllt sie mit Erinnerungen, die sie für ihre Großnichte Jenny zu Papier gebracht hat. Ein Vermächtnis der Liebe – und das Zeugnis eines langen und bewegten Lebens.„Jenny nimmt das abgegriffene Buch mit dem roten Ledereinband hoch und streicht über die vergilbten Seiten. Fast jeder Name ist durchgestrichen. Dahinter hat sie jeweils TOT geschrieben. Der Gedanke daran, wie einsam Doris gewesen sein muss, ist fast nicht auszuhalten. Sie fragt sich, wie lange Doris hier schon allein gesessen hat. Wie viele Jahre. Ohne Freunde. Ohne Familie. Nur mit ihren Erinnerungen als Gesellschaft. Die schönen. Die schmerzhaften. Die schrecklichen.“Sofia Lundberg hat sich mit diesem gefühlvollen Roman pfeilgerade in mein Herz geschrieben. Durch ihre Protagonistin Doris haucht sie den Namen der Menschen im roten Adressbuch wieder Leben ein – Menschen, die für eine kurze oder längere Zeit Teil ihres Lebens waren und bereits gestorben sind. Behutsam tastet sie sich Name für Name in ihrem kleinen Adressbuch vor, schwelgt in den Erinnerungen und zieht mit ihrer Geschichte den Leser tief in ihren Bann.Der Autorin ist ein wunderschöner Schreibstil zu eigen. Um die Memoiren der Doris Alm zu erzählen, bediente sie sich zwei verschiedener Zeitebenen. Eine Handlung findet in der Gegenwart statt, wo die 96jährige alte Dame einmal pro Tag in ihrer Wohnung von Pflegekräften unterstützt wird. Mit großer Einfühlsamkeit veranschaulicht Sofia Lundberg deren Einsamkeit und ihre körperlichen Einschränkungen. Doris zehrt von den wöchentlichen Skype-Gesprächen mit ihrer einzigen noch lebenden Verwandten – ihrer geliebten Jenny in Amerika. Doch nach dem Zuklappen des Laptops empfindet die alleine lebende Greisin die Stille in der Wohnung noch bedrückender.Durch die Nebenfiguren dieses Buches, die in Form von Adressbucheinträgen nach und nach auf der Bildfläche erscheinen, erzählt die Autorin in einer zweiten Zeitebene von der Vergangenheit ihrer Protagonistin. Sie beleuchtet jede einzelne Person und ihre Beziehung zu Doris, erzählt von gemeinsam Erlebtem, von großem Glück und tiefer Freude, aber auch von Kummer und Trauer. Und nach und nach erscheint stets der Vermerk „TOT“ neben den Namens- und Adresseinträgen in ihrem roten Adressbuch…„Das rote Adressbuch“ ist ein Buch, welches in leisen Tönen beginnt, im Verlauf der Seiten jedoch eine immer größere Sogwirkung entwickelt, der man sich nicht entziehen kann. Es thematisiert die Einsamkeit im Alter, den Verfall des Körpers und der wehmütigen Erinnerung an längst vergangene Jahre. Sofia Lundberg lässt das gesamte Leben der Doris Alm durch die Namen im Adressbuch Revue passieren. Der Schreibstil der Autorin hat mich bereits bei der Leseprobe völlig vereinnahmt. Für meinen persönlichen Lesegeschmack handelt es sich hierbei um eines der emotionalsten Bücher, welches ich jemals in Händen halten durfte. Ich habe im Verlauf von knapp dreihundertfünfzig Seiten mit Doris gelacht, mit ihr gelitten, ihre unendliche Sehnsucht nach der großen Liebe ihres Lebens miterlebt, sie als strahlende Schönheit und geiertes Pariser Mannequin bewundern, durfte anschließend schwere Zeiten mit ihr überstehen und sie schweren Herzens im Alter vereinsamt in ihrer kleinen Wohnung sitzen sehen.Dieser Roman ist eine Hommage an die Liebe im Leben. Er hat mir ausgezeichnet gefallen, mich an mancher Stelle zum Schmunzeln gebracht, aber auch unzählige Male zu Tränen gerührt. Ich kann dieses großartige Meisterwerk wirklich jedem ans Herz legen!

  • Betty77
    2018-11-30 07:44

    Doris ist eine alte Dame und lebt allein in ihrer Stockholmer Wohnung. Als sie stürzt, muss sie operiert werden. Keine Kleinigkeit in dem ihrem hohen Alter. Um Doris beistehen zu können, reist Großnichte Jenny aus San Francisco an. In Doris Wohnung findet Jenny ein Manuskript, das Doris eigens für sie verfasst hat. Es erzählt von Doris Jugend und dem Verlauf, den ihr Leben nach dem Tod des Vaters, nahm.Doris wertvollster Besitz ist ihr rotes Adressbuch, welches sie einst vom Vater zum Geburtstag bekam. Darin stehen Adressen von den Menschen, die in ihrem Leben eine Rolle spielten. Anhand dieses Adressbuch verfasst Doris ihre Lebensgeschichte. Sie möchte ihre Erinnerung für ihre Großnichte Jenny bewahren.Geboren und aufgewachsen ist Doris in Stockholm, als Jugendliche kommt sie nach Paris und wird aufgrund ihres guten Aussehens als Mannequin entdeckt. Kurz nach dem Ausbruch des 2. Weltkrieges verlässt sie Europa und flieht in die USA.Sofia Lundbergs Roman wechselt in seiner Erzählung regelmäßig zwischen den Zeiten. Es beginnt mit der alten, schon gebrechlichen Doris und führt in Rückblenden zurück zu der jungen Doris. Die chronologische Erzählung der Vergangenheit, macht es dem Leser leicht die Zeitsprünge nachzuvollziehen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und klar. Verschachtelte Sätze gibt es nicht. Zudem sind auch die Kapitel recht kurz gehalten.Zu Anfang kann der Roman durch deine detaillierte, lebensnahe Schilderung überzeugen. Die alte Dame, die allein in ihrer Wohnung sitzt, sich kaum noch allein zur Toilette bewegen kann und deren einzige Abwechslung der Pflegedienst ist, berührt beim Lesen. Leider kippt die Geschichte für mich ab der Mitte des Buches. Die Geschichten rund um die junge Doris sind völlig unrealistisch und sind in keiner Weise nachvollziehbar. Es ist eine Aneinanderreihung von Geschehnissen ohne Sinn und Verstand. Dadurch werden die weiteren Kapitel langatmig und langweilig. Der Schluss setzt dann dem Ganzen noch die Krone auf und macht die Figuren vollends unglaubwürdig und fast schon lächerlich.Ich habe den Eindruck, als ob die Autorin sich weder Mühe bei der Recherche noch bei der Entwicklung der Figuren gegeben hat. Die Hauptfigur wird im Verlauf des Romans zusehends uninteressant und farblos. Doris wirkt verantwortungslos und dumm. Sie ist eine der schwächsten Hauptfiguren, über die ich je ein Buch gelesen habe.Leider sind meine Erwartungen an den Roman total enttäuscht worden. Sehr schade!